Ein gepflegtes Google Unternehmensprofil ist heute unverzichtbar, um lokal gefunden zu werden – egal ob du ein Café, ein Yogastudio oder eine Agentur wie das Kreativbüro Zwei betreibst. In diesem Leitfaden erfährst du Schritt für Schritt, wie du dein Profil einrichtest, optimierst und für dein lokales SEO nutzt.
Was ist das Google Unternehmensprofil?
Das Google Unternehmensprofil (ehemals Google My Business) ist ein kostenloses Tool von Google, mit dem du dein Unternehmen in der Google-Suche und auf Google Maps präsentierst. Es ermöglicht dir, wichtige Informationen wie Öffnungszeiten, Kontaktdaten, Fotos und Kundenbewertungen zu verwalten und potenzielle Kund*innen direkt anzusprechen.
Schritt 1: Google-Konto erstellen
Um ein Unternehmensprofil anzulegen, benötigst du ein Google-Konto. Falls du noch keines hast, kannst du unter accounts.google.com/signup ein neues Konto erstellen.
Schritt 2: Unternehmensprofil erstellen oder beanspruchen
Besuche google.com/business und klicke auf „Jetzt loslegen“.
Gib den Namen deines Unternehmens ein.
Falls dein Unternehmen bereits in Google Maps existiert, kannst du den bestehenden Eintrag beanspruchen.
Wähle die passende Kategorie für dein Unternehmen aus.
Füge den Standort hinzu, falls Kund*innen dein Geschäft vor Ort besuchen.
Gib deine Kontaktdaten ein, einschließlich Telefonnummer und Website.
Wähle eine Verifizierungsmethode (z. B. per Postkarte, Telefon oder E-Mail), um dein Unternehmen zu bestätigen.

Schritt 3: Profil optimieren
1. Vollständige und konsistente NAP-Daten
Stelle sicher, dass Name, Adresse und Telefonnummer (NAP) korrekt und einheitlich auf allen Plattformen angegeben sind. Konsistenz ist entscheidend für das Vertrauen von Google und potenziellen Kund*innen.
2. Öffnungszeiten und Sonderzeiten
Gib deine regulären Öffnungszeiten an und aktualisiere sie bei Bedarf (z. B. an Feiertagen oder bei Sonderveranstaltungen). Dies verhindert Frustration bei Kund*innen, die vor verschlossenen Türen stehen könnten.
3. Unternehmensbeschreibung
Nutze die 750 Zeichen, um dein Unternehmen ansprechend zu beschreiben. Die ersten 250 Zeichen sind besonders wichtig, da sie direkt sichtbar sind. Verwende relevante Keywords, aber vermeide Keyword-Stuffing.
4. Kategorien und Attribute
Wähle die Hauptkategorie, die dein Unternehmen am besten beschreibt, und füge gegebenenfalls zusätzliche Kategorien hinzu. Je nach Kategorie stehen dir spezifische Attribute zur Verfügung (z. B. „barrierefreier Zugang“ für Restaurants).
5. Fotos und Videos
Lade hochwertige Bilder deines Unternehmens, deiner Produkte oder Dienstleistungen hoch. Visuelle Inhalte erhöhen die Attraktivität deines Profils und schaffen Vertrauen bei potenziellen Kund*innen.
6. Produkte und Dienstleistungen
Füge deine Hauptprodukte oder Dienstleistungen hinzu, inklusive Beschreibungen und Preisen. Dies erleichtert es Kund*innen, sich über dein Angebot zu informieren.
7. Beiträge veröffentlichen
Nutze die Beitragsfunktion, um aktuelle Nachrichten, Angebote oder Veranstaltungen zu teilen. Regelmäßige Beiträge halten dein Profil aktiv und informativ.
8. Bewertungen verwalten
Ermutige zufriedene Kund*innen, Bewertungen zu hinterlassen, und antworte auf alle Bewertungen – sowohl positive als auch negative. Dies zeigt, dass du Feedback schätzt und dich um Kundenzufriedenheit bemühst.
Schritt 4: Statistiken nutzen
Das Google Unternehmensprofil bietet Einblicke in das Nutzerverhalten:
Wie oft wurde dein Profil angezeigt?
Wie viele Anrufe oder Wegbeschreibungen wurden über dein Profil initiiert?
Welche Suchbegriffe führten zu deinem Profil?
Nutze diese Daten, um deine Online-Präsenz kontinuierlich zu verbessern.

Fazit
Ein optimiertes Google Unternehmensprofil ist ein mächtiges Werkzeug, um lokal sichtbar zu werden und neue Kund*innen zu gewinnen. Mit regelmäßiger Pflege und Aktualisierung kannst du das Vertrauen potenzieller Kund*innen stärken und dein Unternehmen erfolgreich präsentieren.
Tipp: Wenn du dein Unternehmensprofil mit deiner Website verknüpfen und überwachen möchtest, lohnt sich auch ein Blick in die Google Search Console. In unserem Beitrag zeigen wir dir, wie du deine Website dort anmeldest und was du daraus lernen kannst.